Kindergarten - Archiv


Wir haben ja berichtet, dass Wichtel in unseren Garten eingezogen sind.

Vor unserem Laternenbasteln geschah dann aber etwas noch viel Aufregenderes: eines Morgens fanden wir ein Paket vor der Haustür - für jede Gruppe eins. Es war leicht und beim Tragen klingelte etwas innendrin.

Die mutigsten Kinder öffneten den Klebestreifen des Pakets: darin befand sich der Brief von Hauswichteln aus Florida. Diese hatten von ihren Onkeln und den Großcousins gehört, dass es in unserem Kindergarten so schön ist und wollten unbedingt vorbeikommen. Aber sie sind ja die Sonne Floridas gewöhnt und bei unserer Kälte wollten sie dann doch nicht bei ihren Onkels wohnen.

Und so kam es, dass wir, gerade als wir den Brief lasen, eine wunderschöne, glitzernde Wichteltür in unseren Gruppenräumen entdeckten. Aber das Beste kommt ja noch - in dem Brief stand auch ein Geheimnis - und das muss jetzt wirklich unter uns bleiben. In dem Paket war für jedes Kind und jede Erzieherin eine Wichtelmütze und wenn wir die aufsetzen und 3mal so kräftig mit dem Kopf nicken, dass das Glöckchen bimmelt, dann können wir unseren Wichtel aus Florida sogar sehen - aber nur bis Weihnachten. Danach ist der Wichtelzauber vorbei!


Das Geheimnis hinter den Wichteltüren...

 

Mitte September sind bei uns im Kindergarten kleine Wichtel eingezogen. Ganz still und heimlich - ohne, dass wir etwas bemerkt haben. Nur die  Haustüren  haben wir entdeckt - 3 Stück.

Und obwohl wir wirklich alle zusammen ganz genau gesucht haben, haben wir keinen Wichtel finden können. Aber wir haben Spuren entdeckt: ein Wichtel hat anscheinen seinen Hut verloren und ein paar Fußabdrücke haben wir auch entdeckt. Von nun an werden wir unseren Garten ganz genau im Auge behalten....

Vielleicht können wir sie ja auch aus den Häuschen herauslocken - mit schönen Liedern, gebastelten Wichteln, spannenden Geschichten und natürlich mit unserer Wichtellaterne.


Mein Name ist Olga Rekke und ich arbeite seit September im Kindergarten der Erlöser-Kirchengemeinde.

 

Seit 2005 bin ich gelernte Erzieherin und habe seitdem einige tolle Einrichtungen und viele nette Kinder kennengelernt. Nun freue ich mich erneut auf die Kinder dieser Einrichtung, denn vor einigen Jahren habe ich schon mal hier arbeiten dürfen und erinnere mich gerne an die schöne Zeit zurück!

 

In meiner Freizeit verbringe ich ganz viel Zeit mit meiner Familie, meinen drei Kindern und meinem Ehemann. Auch hier wird viel getobt, gespielt und gelacht ..., besser gesagt, rund um die Uhr wird erzogen.

Olga Rekke


10 Jahre Förderverein

 

Für seine Unterstützung möchten wir besonders unserem Förderverein danken, der im September 2007 gegründet wurde und 10-jähriges Jubiläum gefeiert hat. Die erste Anschaffung war eine Industriespülmaschine, die wir dringend für die Umstellung auf die 35 Std./Blocköffnungszeit benötigt haben.

 

Er unterstützt aber auch die pädagogische Arbeit: jahrelang wurde Personal bezuschusst, sogar Spielgeräte angeschafft und natürlich ganz viele Spielmaterialien für die Gruppen. Ohne den Förderverein wären unsere Schränke in den Gruppen ziemlich leer und die Spielmaterialien sehr veraltet, da für solche Dinge einfach kaum Budget zur Verfügung steht.

 

Der Förderverein trägt sich durch die Mitgliedsbeiträge und gemeinsamen Aktivitäten, wie dem Kirchenkaffee nach dem Erntedank-Gottesdienst oder dem Waffel - bzw. Plätzchenverkauf am Adventstag. Aktive Mitglieder sind Eltern, deren Kinder derzeit unseren Kindergarten besuchen. Passive Mitglieder sind ehemalige Eltern, die Erzieherinnen, Großeltern oder Interessierte, die die Kinder unseres Kindergartens  unterstützen möchten.

 

Es kann also jeder Mitglied werden. Der Mitgliedsbeitrag für passive Mitglieder beträgt mindestens 30 €/Jahr und jeder Cent kommt den Kindern und dem Kindergarten zugute.

 

In den letzten Jahren haben wir ganz viel Lego angeschafft, unter anderem die Feuerwache, das "Anna und Elsa"-Schloss und das Schattenschloss mit zwei Drachen von Lego Elves, ein Bilderbuchtheater, eine Kinderspielküche und einen Kühlschrank. Außerdem Magformers, Bilderbücher, Holzfahrzeuge, Obst und Gemüse für die Puppenecken, einen Kinder-Kühlschrank, Fahrzeuge für das Außengelände, Materialien für die zukünftigen Schulkinder, Werkzeug, Musikinstrumente, Regelspiele, Ostheimer-Tiere und so vieles mehr.

 

Wer sich für den Förderverein interessiert, und selber Mitglied werden oder einmalig spenden möchte, kann sich unter www.kindergarten-godesberg.de informieren.

 

Wir danken allen Eltern, die im Förderverein sind oder waren - nur durch Ihre Unterstützung können bzw. konnten wir den Kindern so viele Wünsche erfüllen und besondere personelle Rahmenbedingungen für unseren Kindergarten schaffen.

Das Kindergarten-Team


Unser eigenes Kräuterbeet

 

Angeregt durch unser Bauernhofprojekt wollten die Kinder gerne ein eigenes Beet haben, das sie bepflanzen können. Natürlich macht es am meisten Spaß, etwas selbst Angebautes auch "ernten" und probieren zu können. Deshalb entschieden wir uns als erstes für Gurken.  Dann fielen den Kindern noch Karotten und Kräuter wie Basilikum, Minze, Petersilie und Schnittlauch ein. Damit wir aber auch richtig ernten können, sollten neben den Möhren noch Tomaten, Erdbeeren und Himbeeren gepflanzt werden.

Als geeigneten Standort wurde der Platz unter den Fenstern am Spatzennest gefunden. Bisher gab es hier nur "Wildwuchs". Mit vereinten Kräften wurde umgegraben, sowie Steine und Unkraut entfernt. Mit neuer Erde und viel Phantasie wurde eine Kräuterschnecke aus den schönsten Steinen gelegt.

Bis zur Ernte brauchen wir aber noch viel Geduld!


Renovierung im Spatzennest

 

Der Nebenraum des Spatzennestes wurde mit Schallschluckdecken nachgerüstet und im Zuge dessen wurde auch der ganze Raum neu gestrichen.

Da die Kinder den Raum täglich nutzen, durften sie natürlich über die Gestaltung der Wände mitentscheiden. Die Mädchen wünschten sich einen Baum mit Eulen und Schmetterlingen - in rosa und pink und natürlich mit viel Glitzer.

Die Jungen hatten aber natürlich ganz andere Vorstellungen. Dinosaurier müssen es werden - ein Brachiosaurus, ein Triceratops, ein T-Rex und mindestens ein Flugsaurier...

Dass Dinos mit pinkfarbenen Glitzereulen und rosafarbenene Glitzerschmetterlingen nicht ganz so gut zusammenpassen, war den Kindern relativ schnell klar. Was nun ?!?

Da hatte ein Kind eine Idee: "Der Baum mit den Eulen und Schmetterlingen kommt an eine Wand, die man während des Essens sehen kann. Die Dinos kommen an die Wand der Puppenecke. Dann streiten die sich auch nicht."

"Dann können wir aus der Puppenecke ja eine Dinoecke machen", kam der Vorschlag von einem anderen Kind. Großes Gemurmel und Gekicher in der Runde... "Cool, dann kann der T-Rex ja die Puppe fressen".

Also machen wir aus der Puppenecke eine Dinoecke. Aber wir müssen die Puppen retten...

Wie sehen eigentlich  die Dinosaurier aus, die die Kinder gerne an die Wand gemalt hätten? Nach gründlicher Recherche stellten wir fest: manche Dinosaurer sind ganz schön gruselig. Wir möchten aber freundliche Dinos, die am besten alle Vegetarier sind - wegen der Puppen...

Nach langer Suche fanden wir eine Vorlage, mit der alle Kinder einverstanden waren. Und zum Glück halfen uns die Kollegen aus der Bärenhöhle, wo sie nur konnten - und der T-Rex?!?

Der frisst gerade einen Vogel, damit die Puppe in Sicherheit ist...


Herzlich willkommen...

 

Wir beginnen das Kindergartenjahr mit 13 neuen Kindergartenfamilien. 13 Familien, für deren Kinder nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt: "Kindergarten".  Er ist für viele Familien neu, er bedeutet, das Wertvollste, das man hat - sein Kind - in zunächst "fremde Hände" abzugeben. Für manche Kinder und Eltern ist dies eine ganz neue Erfahrung - andere Kinder haben bereits Spielgruppen oder ein Tagesmutter besucht.

 

Trotzdem ist für die Kinder hier bei uns im Kindergarten zunächst alles neu - die Räume, die Kinder, die Erzieherinnen, der Tagesablauf und die Spielmaterialien. Mutig gehen sie Tag für Tag und Schritt für Schritt, Stück für Stück jeden Tag ein bisschen weiter - bis der Kindergarten hoffentlich irgendwann zu einem "zweiten Zuhause" wird.

 

Ein Ort mit Zeit und Raum, um neue Erfahrungen zu sammeln, Freunde zu finden, zu lachen, zu weinen, Konflikte auszutragen, mutig neue Dinge auszuprobieren, über sich hinauszuwachsen, zu entdecken und zu staunen, zu toben, barfuß im Sand zu laufen, auf Tischen zu tanzen, "bitte" und "danke" zu lernen, Geschichten zu lauschen, gegen Drachen zu kämpfen, in Pfützen zu springen, zu lachen und zu spielen - Kind zu sein...

 

Wir freuen uns darauf, 13 Kinder und deren Familien durch diesen neuen und aufregenden Lebensabschnitt begleiten zu dürfen und freuen uns auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit.


"Jedes Kind hat jeden Tag Zirkus - aber wir haben einen ECHTEN!"

 

Unser Zirkusprojekt ist in vollem Gange und begeistert die Kleinen und die Großen. Durch das Projekt werden wir von einer netten Mäusefamilie begleitet. Hortensia, Konstantin, Sebastian und die anderen Mäuse geben den Kindern durch Geschichten, Lieder, Hörspiele und verschiedene Angebote Einblick in die Welt des Zirkus und in alles, was dazu gehört.

 

Ein ganz besonderes Erlebnis war der Besuch der Zirkusschule "Don Mehloni", die uns über zwei Vormittage besucht hat. Wir haben bei dem Workshop mit viel Freude faszinierend schnell verschiedenste Kunststücke gelernt und in kurzer Zeit machte Jörg Nitsch aus unseren Kindern richtige Seiltänzer, Akrobaten, Jongleure und andere Zirkushelden. Fast alle Kinder haben sich getraut, sich auf die große Kugel zu stellen und erste Kunststücke auf dem Seil vorzuführen.

 

Die Vorschulkinder haben bereits mit den Vorbereitungen für die Aufführung am Frühlingsfest begonnen. Fast täglich wird geübt, gebastelt, aufgebaut und gewerkelt. Unser Turnraum verwandelt sich immer mehr in eine bunte Zirkusmanege - ABER - die Türe bleibt wie jedes Jahr für die anderen Kinder und Eltern bis zum Frühlingsfest verschlossen.


Beim St. Martinsfest durften wir die tollen, neuen Warnwesten anziehen, die uns Emilia (ein jetziges Schulkind) zum Abschied geschenkt hat, und bei der wir uns auch auf diesem Wege nochmal ganz herzlich bedanken möchten!


Ich bin jetzt ein großes Kindergartenkind!

 

Im Sommer bekam ich einen Brief von meinem Kindergarten nur für mich. Meine Eltern haben mir den Brief gezeigt und vorgelesen. Da wusste ich, was ich für meine ersten Kindergartentage alles brauche. Ich durfte alles  aussuchen: schöne Hausschuhe, eine Butterbrotdose, einen tollen Rucksack und vieles mehr.

Jetzt konnte ich es kaum mehr abwarten, in den Kindergarten zu gehen.

Wenige Wochen später war es dann soweit. Meine Erzieherinnen haben mich ganz nett begrüßt und in den ersten Tagen waren Mama und Papa noch bei mir. Meine Erzieherinnen, meinen Gruppenraum und manche Kinder kannte ich zum Glück schon vom Schnuppernachmittag und deswegen war ich gar nicht mehr so aufgeregt.

Mittlerweile fühle ich mich richtig wohl im Kindergarten. Manchmal fällt mir der Abschied von meinen Eltern nicht ganz so leicht, aber meine Erzieherinnen und meine neuen Freunde muntern mich immer liebevoll mit Spiel und Spass auf. Und eines habe ich schon längst gemerkt - meine Eltern holen mich immer wieder ab - immer!

Ich freue mich auf meine bevorstehende Kindergartenzeit. Bis bald, "euer großes Kindergartenkind"

 

Wir begrüßen alle neuen Kindergartenfamilien ganz herzlich in unserem Kindergarten!!!


Das Kindergartenjahr geht zu Ende...

 

Ende Juli beginnen die Sommerferien und dann heißt es endgültig Abschied nehmen von "unseren Großen".

 

Wir blicken zurück, auf ein spannendes, interessantes Jahr, in dem wir gemeinsam gelacht und geweint, gesungen und geschwiegen, Erfahrungen gesammelt und Blödsinn gemacht haben. Ein Jahr mit vielen Veränderungen und Neuanfängen.

 

Wir sagen "Danke" für die letzten Jahre, in denen wir euch so nah begleiten durften. Wir sagen "Danke" für einen zauberhaften Weihnachtsgottesdienst, "danke" für so manche Diskussion, die auch uns Erwachsene nachdenklich werden lässt, "danke" für die vielen Momente, in denen wir gelacht haben, "danke" für euer Vertrauen. "Danke" für all die Dinge, die ihr uns durch eure Augen habt sehen lassen. "Danke" für die schöne und farbenfrohe Zeit mit euch, "danke" für ein fantastisches Frühlingsfest und ein spannendes Übernachtungsfest.

 

Wir wünschen euch für die Schule ganz viel Vertrauen in euch selbst, ganz viel Spaß und gute Nerven - auch Lehrer haben mal einen schlechten Tag....

 

Ihr werdet euren Weg gehen und wir sind stolz darauf, dass wir bei einem kleinen Teilstück eures Weges dabei sein durften...

 

Eure Wuppis


Liebe Gemeindemitglieder

 

Hiermit möchteich mich bei Ihnen als neue pädagogische Fachkraft  im Kindergarten der Ev. Erlöser-Kirchengemeinde vorstellen. Ich heiße Inge Bergmann, bin 56 Jahre alt, Großmutter einer Enkelin und Mutter von 4 Kindern. Seit dem 01.09.2017 betreue und fördere ich die Kindergartenkinder sowohl im Spatzennest, als auch in der Bärenhöhle.

 

Ich bin Heilpädagogin und habe bisher zwei Jahre an der Theodor-Litt-Hauptschule gearbeitet, sowie acht Jahre an der Jahnschule und zuletzt an der École de Gaulle-Adenauer in der "Maternelle", das heißt: mit den Kindern, die zwischen zwei und sechs Jahre alt waren. Die ganzheitliche, achtsame Begleitung und Förderung der Sprach- und Persönlichkeits-entwicklung waren bisher meine Schwerpunkte.

Ich freue mich ganz besonders darauf, die Kinder in ihrem gelebten Glauben zu stärken und einen Teil des Alltags mit ihnen, im Laufe des Kirchenjahres, gestalten und erleben zu dürfen. Den Glauben in den Alltag zu integrieren bedeutet für mich, die Kinder nicht für  ihre Schwächen zu kritisieren, sondern mit ihnen ihre Stärken zu entdecken und zu entwickeln. Die Vermittlung von christlichen Werten ist wichtig, damit unsere Kinder Halt und Orientierung finden.

Ich finde es immer wieder spannend, neue kleine Menschen kennenzulernen, sie ein wichtiges Stück auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen für ihren späteren Lebensweg das erforderliche Selbstvertrauen mitzugeben.

 

Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe in der Gemeinde und auf ein lebendiges Miteinander.

 

Inge Bergmann


Wir sind durch Meere getaucht...

 

und haben unseren Kindergarten in eine bunte Unterwasserwelt verwandelt. Im Laufe unseres Projekts haben wir das Sealife in Königswinter besucht, viel über das Leben im Meer erfahren und zum Abschluss des Projekts, am 20.05.2017, unser alljährliches Frühlingsfest gefeiert.

 

In unserem Kindergarten begrüßten wir wieder viele Kindergartenfamilien und Gäste. Die diesjährigen Vorschulkinder hatten mit viel Begeisterung Kostüme gebastelt, die Bühne in eine Unterwasserwelt verzaubert und ihre Texte gelernt. So erlebten die Zuschauer das Theaterstück vom "Regenbogenfisch". Danach waren alle eingeladen, die Spielstationen im Kindergarten zu meistern und sich die Köstlichkeiten vom Grill und vom Buffet schmecken zu lassen.

 

Bei allen Akteuren und Helfern möchten wir uns für das schöne Fest bedanken und freuen uns schon aufs nächste Jahr, wenn es wieder heißt: "Auf zum Frühlingsfest im Erlöser-Kindergarten!"


Beschwerdemangement

(von Louis, 5 Jahre)

 

"Also, man muss als erstes mit dem anderen Kind sprechen und versuchen, das Problem selbst zu lösen.

Und wenn das nicht klappt, dann muss man zur Erzieherin. Die klärt das dann sofort.

Wenn man ein Problem nicht sofort klären kann, dann kann man das Problem aufmalen oder man merkt es sich oder man schreibt es ins Beschwerdebuch, damit man es am nächsten Tag klären kann.

Wenn es ein Problem gibt, bei dem die Erzieherinnen nicht helfen können, dann muss man die Frau Schmidt fragen.

Und wenn das nicht klappt, dann kann man noch zum Pfarrer Waschk gehen. Und der hilft dann!"


Raum der Stille

 

Jeder weiß, wie notwendig es ist, sich mal richtig zurückzuziehen und zu entspannen. Manche von uns haben hierzu einen leichten Zugang, andere tun sich schwerer. Auch Kindern geht es nicht anders.

 

Ruhe und Entspannung tun Kindern gut. Sie spielen fröhlicher, sie schlafen ruhiger, können besser miteinander umgehen, entwickeln mehr Phantasie und können ihren Alltag noch mehr genießen. Seit letztem Monat haben wir im Schlafraum einen Raum der Stille eingerichtet. In diesen Raum können sich jeweils vier Kinder zurückziehen.

 

Der Raum ist in den Farben weiß und flieder gestrichen. Diese Farbtöne schaffen in Zusammenhang mit einerr Lichtquelle eine beruhigende Atmosphäre. Unterstützt wird diese durch die sparsame Möblierung, ein Rollo zum Verdunkeln des Raumes, eine gemütliche Kuschelecke und nach Wunsch leise Musik.

 

Ein Aquarium bereichert den Raum der Stille. Gelassenheit und Ruhe überträgt sich auf die Kinder, wenn sie Fische und Pflanzen betrachten. Das Beschäftigungsmaterial im Raum ist so gewählt, dass es zu ruhigem Spiel und Entspannung führt: ein Leuchtkasten mit verschiedenne Legematerial, ein Körbchen mit kleinen Bilderbüchern, Zaubertafeln.

 

Die Kuschelecke lädt zum Dösen und Träumen, zum ruhigen Spiel und zu einer kleinen Vorlesestunde ein. Mit kleinen Igelmassagebällen können sich die Kinder in der Kuschelecke gegenseitig massieren und so ihre Körperwahrnehmung sensibilisieren. Ebenso haben die biblischen Puppen und Figuren einen Festen platz und erinnern durch ihre Präsenz an das aktuelle religionspädagogische Thema.

Christa Schmidt


Hallo liebe Gemeinde, Eltern, Großeltern und Kinder!

 

Mein Name ist Mechthild Pfeifer, ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Töchter im Alter von 9 und 5 Jahren. Beide besuch(t)en den Kindergarten der Erlöser-Kirchengemeinde. Als Erzieherin habe ich Berufserfahrung in einem städtischen Kinderhort in Bonn und später in der Kita "Power Pänz" in Bonn-Oberkassel gesammelt. Mit ca. 12 Wochenstunden werde ich in der nächsten Zeit als Aushilfe bei der Kinderbetreuung einspringen. Ich freue micht auf eine gute Zusammenarbeit mit der ganzen Kindergartenmannschaft.


Adventszeit im Kindergarten

 

Bald beginnt wieder die - wie meine Tochter meint - schönste Zeit im Jahr, die Adventszeit. Auch im Kindergarten bereiten sich alle auf Weihnachten vor, so machen sie sich mit verschiedenen Tieren auf die Reise nach Bethlehem. Die Kinder freuen sich darauf, dass jeden Morgen eine andere Adventsgeschichte vorgelesen wird und natürlich gibt es auch einen Adventskalnder.

 

Besonders schön und stimmungsvoll ist, dass in dieser Zeit auch die Eltern einmal in der Woche morgens in den Kindergarten eingeladen sind, um gemeinsam mit den Erzieherinnen und Kindern Weihnachtslieder zu singen, eine Geschichte zu hören und die vorweihnachtliche Freude mit den Kindern zu teilen.

Helene Deitermann


St. Martin in unserem Kindergarten

 

Schon Anfang November singen wir gemeinsam Martinslieder, gestalten Laternen, spielen nach, wie Martin den Mantel geteilt hat, schauen uns Bilderbücher an und feiern mit Pfr. Waschk eine Andacht, in der wir das Licht der Laterne teilen.

 

Unser Höhepunkt ist am 8. November, Dann treffen wir uns in der Abenddämmerung (16.30 Uhr) mit allen Kindern, Eltern, Erzieherinnen und einem Papa im Martinsgewand am St. Vinzenzhaus und singen für und mit den Bewohnern Laternenlieder.

 

Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr vom Posaunenchor der Gemeinde beim Laternenumzug durch die Straßen begleitet zu werden. Im Kindergarten erwartet uns dann ein kleines Martinsfeuer, das Martinsspiel und Weckmänner, die von "St. Martin" höchstpersönlich verteilt werden!


Am 18. September fand wieder der traditionelle Flohmarkt des Erlöserkindergartens im Axenfeldhaus statt. Bei Kaffee und Kuchen konnten die zahlreichen Besucher alles für ihr Kind finden - schönes Spielzeug, Baby- und Kinderkleidung, Kinderbücher, usw.

Ein herzliches Dankeschön an Maren Meinberg für die wie immer tolle Organisation!


Die "Neuen" sind da!

 

Ankommen im Kindergarten - aus der Kleinfamilie in die Kindergartenfamilie - dies bedeutet für alle Kinder und Eltern Aufregung, Neugierde, Mut und Geduld.

 

Die ersten Tage sind die Eltern mit in der Gruppe als sicherer Hafen, von dem aus die Kinder Erkundungen unternehmen. Schritt für Schritt - auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt - verlassen die Eltern den Kindergarten. Allmählich werden die Hand, der Blick, die Stimme der Erzieherin vertraut und die Trennung für die Kinder leichter. Und eines Tages wird die Mutter oder Vater rausgeschubst und das Kind geht einfach spielen.

 

Dieses Wunder erleben wir jedes Jahr wieder. So werden die Neuen Teil der Gruppe, leben mit uns, bereichern uns und freuen sich mit uns auf alles Neue, das sie erwartet.


Wir sind alle Kinder dieser Welt

 

Einen wirklichen Brief zu bekommen, das ist schön! Wöchentlich erhielten wir Briefe von unserem lieben Freund Felix, dem Kuschelhasen, in denen er uns von seiner spannenden Reise um die Welt berichtete.

 

Manchmal schickte er uns ein Paket, in dem Fotos, eine Landkarte, eine Zeitung, eine Fahne oder ein Buch zu finden waren. Auf diese Weise haben wir sehr viele Länder kennengelernt und haben hier im Kindergarten dazu gemalt, gebastelt und gestaltet.

 

Die Eltern haben durch ihre Ideen und das Gestalten der Stuhlkreise vielfach mitgewirkt. Wir freuten uns besonders über die Eltern anderer Nationalitäten, die über ihr Herkunftsland berichteten.

 

Auch wir Erzieherinnen bereicherten viele Reisestationen nicht nur durch Sachwissen und kreative Ideen, sondern auch mit unseren Erfahrungen aus anderen Ländern. In einer Andacht haben wir eine Reise ins Heilige Land gemacht, um den Spuren Jesu nachzugehen: Von Nazareth zum See Genezareth und nach Jerusalem. Am Ende der Reise kehrte Felix glücklich und zufrieden zu uns nach Deutschland zurück!

Ihre Kindergartenteam


Frau Heidenreich auf dem Sommerfest, Foto: D.Post
Frau Heidenreich auf dem Sommerfest, Foto: D.Post

Dank an langjährige Erzieherin 

 

Über 23 Jahre lang ist Sabine Heidenreich in unserem Kindergarten an der Friedrichallee mit großer Treue und Hingabe tätig gewesen und wird zum Ende des Kindergartenjahres am 31. Juli in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. In diesen Jahren hat sie nicht nur ganze Generationen von Kindergartenkindern unter ihre Fittiche genommen und sowohl pädagogisch kompetent als auch mit einem ganz großen Herz für Kinder begleitet, sie hat auch sehr tatkräftig viele größere Projekte wie die Neugestaltung des Außengeländes unter intensiver Mithilfe der Eltern, die Einführung der Über-Mittag-Betreuung oder zuletzt den großen U3-Umbau mit vorangetrieben. Die kollegiale Zusammenarbeit im Team und der vertrauensvolle Kontakt zu den Eltern waren ihr immer sehr wichtig. Jeder, der Sabine Heidenreich etwas näher kennenlernte, schätzte ihre klare, gradlinige und zuverlässige Art, mit kleinen und großen Menschen und Dingen umzugehen. Bereitwillig hat sie immer wieder besondere Aufgaben, z.B. in der Gruppenleitung oder stellvertretenden Einrichtungsleitung, übernommen und sich darüber hinaus in der Gemeinde auch ehrenamtlich engagiert. Im Gottesdienst am 21. Juni und dem anschließenden Sommerfest der Gemeinde auf dem Gelände des Kindergartens wollen wir Sabine Heidenreich diesen besonderen Dank persönlich sagen. Schon jetzt begleiten sie unsere herzlichen Segenswünsche für den bevorstehenden Ruhestand. Für die Erlöser-Kirchengemeinde und das Presbyterium

Pfr. Norbert Waschk 

 


Wohin soll die Reise gehen?

 

Unser liebe Kindergartenerzieherin, Frau Heidenreich, beendet im September ihre Tätigkeit im Kindergarten der Ev. Erlöser-Kirchengemeinde.

 

Frau Heidenreich arbeitet hier seit 1993 und hat in diesen 22 Jahren sehr viel bei allen Veränderungen, Erneuerungen und Umbauten im Kindergarten mitgewirkt und mitgeholfen. Seit nunmehr 21 Jahren arbeiten Frau Heidenreich und Frau Schmidt gemeinsam im Kindergarten, seit 10 Jahren betreuen sie gemeinsam die kleinen Bärenkinder in der Bärenhöhle und sind ein bärenstarkes Team.

 

Mit viel Liebe und Einfühlsamkeit hat Frau Heidenreich die kleinen Bärenkinder in die Bärenhöhle aufgenommen, ihnen dort Wärme und Geborgenheit vermittelt, ihnen Vertrauen und Mut gegeben, selbständig kleine Ausflüge aus der Höhle zu unternehmen bis sie groß und stark genug waren für ihren besonderen Reiseweg in die Schule. Vor allem das Singen mit Frau Heidenreich und ihrer Gitarre im Stuhlkreis, zu Geburtstagen und zu fast allen Feiern, werden die Kinder und wir Eltern sehr vermissen. Am Schönsten ist es immer, wenn sie spontan zu singen beginnt, so z.B. das Reiselied Wohin soll denn die Reise gehen?, das jedes Kind mit einem Reisebärchen zusammen auf dem Weg in den Urlaub bekommt.

 

Ja, liebe Frau Heidenreich, wohin soll nun die Reise gehen? Auf den Jacobsweg nach Compostela, nach Berlin zur Familie oder in die österreichischen Berge? Egal wohin es geht, wir wünschen Ihnen alles Gute und Gottes Segen auf Ihren neuen Reisen und Wegen.

Ihre Kindergarten Elternschaft


Einweihung des umgebauten Kindergartens

Am 29. Juni 2014 feierten wir mit zahlreich erschienenen Gemeindemit-gliedern, Mitarbeitenden, dem Presbyterium, den Architekten und Bauleuten die Einweihung des umgebauten Kindergartens und das neu gestaltete Außengelände. Das Wetter spielte mit, zum Abschluß gab es dann noch ein heftiges Gewitter.

 

Fotos von der Einweihung finden Sie hier.


Um- bzw. Ausbau des Kindergartens

Ein großer Tag für den Kindergarten

Am 14. Mai 2013 war es endlich so weit: Im Kindergarten wurde das Grundsteinlegungsfest gefeiert! Frau Ulbricht hatte das Fest vorbereitet, da es Teil ihres Projektes für die Erzieherinnenausbildung war.
Sie versammelte um 11 Uhr  alle Kinder und Erzieherinnen auf der vor zwei Tagen frisch gegossenen großen Betonbodenplatte. Die Sonne schien, die Kinder standen aufgeregt im Kreis und empfingen Herrn Pfarrer Waschk sowie Herrn Löchte, den Architekten,  mit seinen Bauarbeitern mit dem fröhlichen Lied: "Wer will fleißige Handwerker seh´n".
Frau Schmidt begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich bei Jedem für die geleistete Arbeit.
"Die Zeitkapsel", bestückt mit Fotos der Kinder, mit einer Urkunde, einer Tageszeitung sowie ein paar Münzen wurde von Pfarrer Waschk in den" Grundstein"einbetoniert. Pfarrer Waschk erbat Gottes Segen für den Neubau, die Kinder und das Erzieherinnenteam.
Die Erzieherinnen stimmten mit den Kindern das Lied: "Gott baut ein Haus das lebt"an und anschließend wurde  mit Limo und selbstgebackenem Kuchen, sowie einem Gläschen Sekt für die Erwachsenen noch einmal auf gutes Gelingen und fröhliche Zukunft angestoßen.
Es war ein großer, froher und unvergesslicher  Tag für die Kinder und auch ein stolzer Tag für die Erlöser-Kirchengemeinde.


Vielen Dank an alle,die diesen großen Tag ermöglicht haben !
Mein Enkelsohn Hans hat in seinem Abendgebet ganz von sich aus dafür gedankt, dass er bei der  Grundsteinlegung dabei sein konnte.

Text vom Großvater von Hans und Luise