Nachrichten der EKD

"Dem Gefühl mehr Raum geben" (Di, 16 Dez 2014)
Die Weihnachtszeit will Gudrun Klotz ihrem Vater immer besonders schön machen. Mit LED-Teelichtern und einem Bäumchen schmückt sie sein Zimmer. Am Heiligen Abend bringt sie ihm ein paniertes Schnitzel ins Pflegeheim. "Das gehört für ihn zur Tradition", sagt die 57-Jährige, die ihren demenzkranken Vater Karl im Seniorenzentrum Buchenberg im Allgäu zweimal wöchentlich besucht. "Das Wichtigste ist für ihn aber, dass es etwas Süßes gibt. Auch Geschenke auspacken gefällt ihm nach wie vor."
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Der "Apostel Schwabens" starb im Schweizer Exil (Do, 11 Dez 2014)
Ambrosius Blarer (1492-1564) galt schon zu Lebzeiten als "Apostel Schwabens". Er hat Reichsstädte im süddeutschen Sprachraum reformiert und gestaltete ab 1534 das südliche Württemberg unter schwierigsten äußeren Bedingungen im Sinne des neuen Glaubens um. Auf ihn gehen die typische schlichte Gottesdienstform und die Bilderarmut in Württembergs Kirchen zurück. Von Blarer stammen viele Kirchenliedern, er hat Bekenntnisschriften verfasst und die Reformation im süddeutschen Kulturraum entscheidend geprägt.
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Vom Klärwerk auf den Kirchturm (Do, 11 Dez 2014)
Maik Lorchheim pustet scharfe Luftstöße durch seine goldglänzende Trompete, so dass es zischt. Er drückt die Ventilknöpfe und steckt sich das Instrument schließlich unter die halboffene Winterjacke, um es mit dem Körper aufzuwärmen. "Im Winter sind die Vorbereitungen immer etwas aufwendiger", erläutert der 27-Jährige im spärlich beleuchteten Kirchturm der evangelischen Celler Stadtkirche. Lorchheim ist der neue Turmbläser von St. Marien. Ihm ist nicht anzumerken, dass er auf dem Weg zur Aussichtsplattform in rund 50 Metern Höhe gerade 220 Treppenstufen auf einer engen Wendeltreppe erklommen hat.
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Gemeinsam Kirche gestalten (Mi, 10 Dez 2014)
Die evangelische Kirche will in Deutschland die Zusammenarbeit von Christen unterschiedlicher Herkunftsländer stärken. Ungeachtet aller Unterschiede seien Christen hineingetauft in eine weltweite Gemeinschaft, in der jede politische, geografische und kulturelle Zuordnung aufgehoben sei, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Text der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit dem Titel "Gemeinsam evangelisch!". Die Trennung zwischen "einheimischen" und "zugewanderten" Christen müsse überwunden werden.
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