Nachrichten der EKD

"Markenzeichen der Reformation" (Fr, 24 Okt 2014)
Der Blick leicht skeptisch, die Haare wellen sich unter dem Barett hervor - durch die Porträts von Lucas Cranach dem Älteren wissen wir noch heute, wie Martin Luther aussah. Doch nicht nur das: "Cranach ist so etwas wie das Markenzeichen der Reformation", sagt die Weimarer Kunsthistorikerin Karin Kolb. Er porträtierte weitere Reformatoren und illustrierte ihre Schriften. Gemälde, Flugblätter und Drucke aus seiner Werkstatt sorgten in hohen Auflagen dafür, dass die Erneuerer und ihr Denken weithin bekannt wurden. Seine Werke haben das Bild von der Reformation nachhaltig geprägt - auf Denkmälern, in der Kunst und selbst auf Münzen.
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Viele pflegebedürftige Senioren leben ausgegrenzt (Do, 23 Okt 2014)
Hannover (epd). Für einen großen Teil der pflegebedürftigen alten Menschen in Deutschland besteht Experten zufolge ein hohes Risiko, von sozialer Teilhabe an der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden. "Auch den pflegenden Angehörigen, die für die häusliche Pflege ihrer Eltern oder Ehepartner den Beruf aufgeben müssen, droht sozialer Abstieg und Ausgrenzung", sagte Andreas Mayert, Ökonom beim Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Der Hannover Sozialwissenschaftler forderte deshalb im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) Hilfen, "die Pflegebedürftigen das häufig unvermeidliche Schicksal eines isolierten Lebensabends in Sonderwelten ersparen".
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EKD startet Countdown zur "Weltausstellung Reformation" (Di, 14 Okt 2014)
Auf dem Marktplatz in Wittenberg zählt seit Montag ein Countdown-Zähler die rund 950 Tage bis zum Start der "Weltausstellung Reformation" im Jahr 2017 herunter. Die Weltkugel mit einem Zählwerk wurde von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Reiner Haseloff (CDU) und der mitteldeutschen Landesbischöfin Ilse Junkermann gemeinsam enthüllt. Das Zählwerk gibt die Sekunden, Minuten, Stunden und Tage bis zur Eröffnung der Schau zum 500. Reformationsjubiläums am 20. Mai 2017 in der Lutherstadt an.
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Lebenszeichen auf dem Todesstreifen (Fr, 10 Okt 2014)
Seit dem 3. Oktober sind zwei Pilger-Gruppen mit über 50 Teilnehmern entlang der ehemaligen Grenzlinie unterwegs. Mit Gebeten, Gedenkminuten und Gottesdiensten erinnern sie an das Wunder der Freiheit und Einheit, das vor 25 Jahren begann. Gestartet wurde gleichzeitig im Süden in Posseck und im Norden in Schlutup. Pröpstin Petra Kallies sagte dort beim Gottesdienst: „Diese Freiheit ist vor 25 Jahren errungen worden. Wir feiern Gottesdienst aus Dankbarkeit für diese Einheit. Aus unserer Freiheit erwächst unsere Verantwortung für alle, deren Menschenrechte heute missachtet werden.“
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