Nachrichten der EKD

Tage der Utopie (Mo, 01 Sep 2014)
Christliches Leben ist ein Leben auf Zukunft hin. Ein Leben, das im Hier und Jetzt schon etwas von dem aufscheinen lässt, wie es im ewigen Reich Gottes sein wird. Für die Kirche bedeutet das, dass sie sich aktiv beteiligt an Bemühungen, diese Welt gerechter zu gestalten und auch für zukünftige Generationen zu einem Ort guten Lebens für alle zu machen. Sie tut dies auf verschiedenen Ebenen: Diakonische Arbeit und neue praktische Ansätze finden vor Ort statt. Die Kirche weitet aber auch den Horizont und denkt in ihren Akademien über visionäre neue Ansätze nach. Kirche wird so zum Partner und Akteur im politischen und gesellschaftlichen Leben. „Utopie und anders leben“ ist der Schwerpunkt im September im Rahmen des Themenjahres „Reformation und Politik“.
>> mehr lesen

Unendliches Leid (Do, 28 Aug 2014)
Die ersten Schüsse des Zweiten Weltkriegs fallen frühmorgens. Kurz vor Sonnenaufgang beschießt das deutsche Schulschiff "Schleswig-Holstein" am 1. September 1939 die polnische Garnison auf der Westerplatte, einer Halbinsel bei Danzig. Aus deutschen Flugzeugen fallen Bomben auf polnische Städte, Panzer rollen über die Grenze. Hitler überfällt den östlichen Nachbarn. Im Reichstag gibt er den Angriff am Vormittag als Verteidigungsaktion aus, eine dreiste Lüge. Es ist der Beginn eines Krieges, der sechs Jahre dauern wird und in dem mehr als 60 Millionen Menschen sterben.
>> mehr lesen

Kirchen sollen für Politik-Entscheidungen sensibilisieren (Do, 28 Aug 2014)
Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat die Kirchen aufgefordert, die Öffentlichkeit stärker für politische Entscheidungen zu sensibilisieren. "Wir befinden uns in einer Zeit, die durch eine heftige Wiederbelebung religiöser Bezüge geprägt ist", sagte Lammert am Mittwochabend in Berlin. Einfache Antworten auf komplexe Sachverhalte gebe es nicht.
>> mehr lesen

Evangelische Bischöfe warnen vor Antisemitismus und Rassismus (Fr, 22 Aug 2014)
Evangelische Bischöfe haben anlässlich des Israelsonntags die Kirchengemeinden dazu aufgerufen, Judenfeindschaft und Rassismus entgegenzutreten. "Antisemitismus darf in Deutschland keine neue Heimat finden", fordert der kurhessische Bischof Martin Hein in einem Kanzelwort, das am Donnerstag veröffentlichte wurde. Es soll am Israelsonntag (24. August) in den Gottesdiensten verlesen werden. Der Berliner Bischof Markus Dröge schreibt: "Antisemitismus lässt sich durch nichts begründen oder rechtfertigen." Daher sei es auch nicht hinnehmbar, wenn versucht werde, ihn über Kritik an der Politik Israels wieder salonfähig zu machen.
>> mehr lesen

Diese Homepage