Nachrichten der EKD

Die Erinnerungen zulassen (Di, 27 Jan 2015)
Amcha, zu deutsch "dein Volk", war einst ein Codewort, mit dem sich Holocaust-Überlebende nach dem Zweiten Krieg in Europa gegenseitig zu erkennen gaben. Heute ist der Name Synonym der landesweit 14 israelischen Anlaufstellen für Überlebende, die hier Hilfe zur Selbsthilfe erfahren, psychologisch unterstützt werden oder einfach nur "Menschen treffen, denen ich nichts erklären muss", wie Katsir sagt.
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"Alle sind an der Inklusion beteiligt" (Mo, 26 Jan 2015)
Kinder reden wild durcheinander, schlurfen kreuz und quer über den Flur. Einige setzen sich auf kleine Holzbänke, um ihre Straßenschuhe anzuziehen, weil sie mit ihrer Gruppe rausgehen möchten. Ein Mädchen mit dunklen Locken hält einen kleinen Stoffhasen in der Hand. An den Wänden hängen viele bunte Bilder, die die Kinder selbst gemalt haben. Der evangelische Johanniskindergarten im Frankfurter Stadtteil Bornheim sieht aus wie viele andere Kitas in Deutschland auch. Etwa 80 Kinder im Alter ab drei Jahren werden hier betreut, bis sie in die Schule kommen.
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Eine Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens (Mo, 19 Jan 2015)
"Ich bin davon überzeugt, dass friedenstheologische Fragen wieder stärker aufgegriffen und behandelt werden müssen, in den Gemeinden, in den Landeskirchen und auch im Rat der EKD“, sagte Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, anlässlich der Jahrestagung der KfF. Dafür sei es wichtig, die Friedensethik zu erden und an die Gemeinden anzubinden. "Wir müssen uns dabei auch die Frage stellen, was das konkret für die Arbeit der Kirche vor Ort bedeutet, Kirche des gerechten Friedens zu sein“, erläuterte Brahms. In der KfF vertreten sind die Friedensbeauftragten der EKD-Gliedkirchen, die kirchlichen Träger der Friedensarbeit und der damit verbundenen Werke und Institutionen.
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Streitbarer Christ und eigenwilliger Politiker (Do, 22 Jan 2015)
Albertz' Biografie, die der Historiker Jacques Schuster 1997 vier Jahre nach Albertz' Tod vorlegte, trägt den Untertitel: "Der Mann, der mehrere Leben lebte". Für Schuster sind für den Mann, den er beschreibt, drei Charakterzüge kennzeichnend: Preuße, Protestant und Patriot. Das preußische Element war ihm in die Wiege gelegt: Geboren wurde Heinrich Albertz am 22. Januar 1915 in Breslau (heute Wroclaw) als Sohn eines königstreuen Hofpredigers. Er wuchs in einem frommen Elternhaus auf, in dem preußische Tugenden als selbstverständlich galten. Den Verlust der schlesischen Heimat empfand er noch im Alter als schmerzlich. "Wenn wir nicht diese irrsinnige Spaltung in Europa hätten, dann würde ich gerne - das ist ja aber faktisch einfach unmöglich - meine letzten Jahre in Breslau verbringen", sagte der 70-jährige Albertz in einem Interview mit Günter Gaus.
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